Wer steckt dahinter?
Beziehungsweise: Was soll der ganze Blödsinn hier? Soll das etwa lustig sein?
Elementare Fragen, zweifelsohne, gerade für diese Internetseite, die sich mit dieser Thematik befasst. Doch Schritt für Schritt. Wer steckt dahinter. Eigentlich nicht viel. Und doch! Generell vier exorbitant begabte und hochbegabte junge Männer, sicherlich die Blütenlese ihrer Generation, das Beste, was Süddeutschland so in den letzten 30 Jahren hervorgebracht hat, aus zwei alteingesessenen, hochehrwürdigen und noch nicht allzu sehr durch Blutschande verzüchteten Familien (letzteres gerne mal ein Problem auf der Schwäbischen Alb, aber hier, wie bereits erwähnt, nicht der Fall).
Die wären in rückwärtiger alphabetischer Reihenfolge (Bilder dazu gibt es hier)
Simon Weinert, der musengeküsste Opernbass, bekannt und beliebt durch seine gagaistischen Tourneen durch Berlin
Karsten Weinert, der Mann, der besser Englisch spricht als die meisten Latein
Jonathan Schüz, der Quell ständiger Fehlinspirationen, wenn es um Fußball geht
Benjamin
Schüz,
demnächst Diplompsychologe, der Mann für Fallsupervisionen und
Paartherapie, Sprechstunden nach Vereinbarung
Und auch nicht zu unterschlagen: Thomas Putze, der unser Heft (bitte hier bestellen, in großen Mengen) mit seinen Cartoons auflockert und auch die eine oder andere Pointe zu setzen vermag.
Dieses Kleeblatt schwäbischer
Komik und Spontandepression hat es sich zur Aufgabe gemacht, wie die Apostel die
Lehre Christi, die schwäbische Lebensart in die Welt hinauszutragen. Dies
geschieht in regelmäßig stattfindenden arbeitsintensiven Sitzungen, in denen auf
demokratische Weise ein jeder der Redakteure zu Wort kommen kann. Leider
existieren nur wenige authentische Dokumente, die diese arbeitsame Atmosphäre
einzufangen vermochten, wir haben aber weder Kosten noch Mühen gescheut, von
einem zwielichtigen Paparazzo ein fotografisches Zeugnis der letzten
Redaktionssitzung zu erwerben. Sie sehen von rechts nach links: Glücklicher
Wirt, Jonathan Schüz, Simon Weinert, Benjamin Schüz und Karsten Weinert.
Hören Sie ebenfalls hier in einem aufschlussreichen
Tondokument (mp3, ca. 310 kb) einen Bandmitschnitt
eben dieser Sitzung der Kulturredaktion des Heilsgauer Boten zur Transfiguration
des So-Seyenden bei Heidegger. Unbestätigten Quellen zufolge wurde die
Diskussion am selben Abend noch auf der Straße unter lautem Absingen des
Gassenhauers "Alma mater tubingensis"
fortgesetzt.
Diese
jungen Menschen verstehen sich als
Boten des Heilsgaues (was dann auch den Namen des Heftes, das es hier zu
bestellen gibt, erklärt). Das Heilsgau an sich (als bildliche Verdeutlichung
sehen Sie bitte rechts das Schloss Lichtenstein im Heilsgau) ist nichts anderes als die möglichst
konzentrierte Form aller schwäbischen Eigenschaften, die wert erscheinen, der
Welt mitgeteilt zu werden, ein Arkadien oder Utopia oder Atlantis oder 10 000-jähriges
Reich (Anspielung auf die Bibel, nicht auf die deutsche Geschichte, ihr Gurken)
für alle, die noch im Süden der Republik leben und auch für die, die es
hinausgetrieben hat in die weite Welt, zum Beispiel nach Heidelberg, Freiburg
oder auch sogar Berlin, für alle Pietkongs, Antipietisten, Teilzeitkommunisten
und Anhänger des Zentralabiturs. Und dann das ganze auch noch lustig, meine
Herren! Keine schlechte Leistung, Hut ab, hossasa, da bestelle ich doch gleich
mal ein Heft (hier klicken), um diese Mission zu
unterstützen. Oder auch zwei (geht am besten hier).
Denn: Wie viel schöner wäre die Welt, gäbe es nur Schwaben! Keine Kriege (kosten zuviel), keine Glaubenskrieger (der Schwabe ist Pietist und somit Privatmann), keine Umweltverschmutzung (Mercedes hat geregelten Kat) und keine kollabierenden Rentenkassen, weil der Schwabe an sich so oder so arbeitet, bis er in die Grube sinkt (und auch das nur ungern).
Lassen Sie uns gemeinsam an dieser Vision arbeiten! Erzählen Sie ihren Freunden von dieser Internetseite, ziehen Sie um in den mittleren Neckarraum oder gleich auf die Alb (bzw. ins Heilsgau, was so etwa dasselbe ist), aber nur, wenn Sie dort Arbeit gefunden haben, Schmarotzer brauchen wir keine. Wir haben leider nicht die Möglichkeit, Einbürgerungsanträge zu bearbeiten, können aber schon mal Tipps geben, was die besten Wohngegenden angeht. Je höher, umso besser, ab 700 Meter ü. NN. wird’s erst schön, aber aufpassen, dass man nicht über den Schwarzwald ins Badische abrutscht, dort herrscht Sodom und Gomorrha, die Hure Babylon und extreme Temperaturen im Sommer.
Also: Bestellen Sie mannigfach viele Exemplare unserer Publikationen (z.B. hier), damit wir das finanzielle Polster haben, diesen Sendungsauftrag weiterhin in die Welt hinauszuposaunen, und zwar vom elektrischen Fenster eines Porsche 911 (auch aus Schwaben) aus.
Danke!