Simon Weinert wurde 1989 zum „Sexiest Man Alive since 1805“ gewählt. Tatsächlich wurde er jedoch erst 1812 geboren, weswegen ihm der Preis nachträglich wieder aberkannt wurde. Schon früh ist er durch seine exzellente Singstimme (Infrabass) aufgefallen, als Taugenichts zog er trällernd mit Eichendorff im Schlepptau durch die Lande und soll namentlich dafür verantwortlich sein, dass Bruckner lieber doch keine Opern geschrieben hat. Nach einer längeren Tätigkeit als Maskottchen Richard Wagners (die Figur des Alberich soll ihm nachempfunden sein) konzentrierte er sich eher auf physikalische Themenkreise und arbeitete als Seniorchef beim Bau des ersten Atomreaktors im schwäbischen Haigerloch mit, wo er bei einer Cocktailparty versehentlich kryogenisch im Trockeneis konserviert und erst 1987 bei Malerarbeiten gefunden und aufgetaut wurde.
Derzeit arbeitet er an einer dreizehneinhalbtönigen Oper im 27/4-Takt für schrillen Chor und schlecht gestimmtes Orchester über den Erfinder der Autoduftbäumchen und sammelt Massivholzregale. Er besitzt einen Akkuschrauber, möchte aber nicht darauf angesprochen werden.