Haelingia

 

Die Haelingia Heilsgau zu Berlin n.e.V. ist ein nicht eingetragener Verein mit Sitz in Berlin und dem erklärten Statutsziel, der Beförderung der Entwicklung des Weltschwabentums dienlich zu sein.

Die Organe, derer sie sich bedient, sind die unseren (also die Stimmen, später am Abend rutscht einem dann doch der eine oder andere Silcher aus der Kehle), ferner das verbindliche Quartalsorgan „Der Heilsgauer Bote“ (gibt’s hier zu bestellen für wenig Geld) und das Internetportal ins Zauberreich des süddeutschen Brauchtums, nämlich das hier, welches Sie eben geöffnet haben, um diese Zeilen zu lesen.

Es besteht die Planung, in nicht allzu ferner Zukunft eine fesche Burschenschaft in Berlin zu gründen, um durch idiotische Riten und Reglements (was macht man nicht alles mit, um billig zu wohnen) das schwäbische Brauchtum zu vermitteln, was uns auf dem Weg zu einer komplett suebisierten Welt unumgänglich erscheint. Das nötige Startkapital zum Kauf einer sinnlos großen Villa können Sie uns zuschießen, z.B. indem sie ein Heft oder auch mehrere kaufen (dazu hier klicken).

Darüber hinaus sieht sich der Verein als Vertreter des schwäbischen Radikalprotestantismus, an einer genaueren und theologisch ausgefeilten Definition dieses Sachverhaltes wird noch gearbeitet.

Darüber hinaus wirkt die Haelingia Heilsgau zu Berlin n.e.V. als kulturschaffendes Moment im Getriebe der maroden Hauptstadt, so z.B. durch Lesungen, lautes Absingen süddeutscher Lieder in billigen Kneipen und durch Publikation des „Heilsgauer Boten“ (zum Bestellen geht es hier lang), der eh phantastisch ist und keiner weiteren Bewerbung bedarf.

 

FAQS:

Wann gibt es denn endlich  mal wieder einen weiteren kulturellen Höhepunkt, eine weitere Offenbarung der kulturellen Überlegenheit der Schwaben über die Saupreußen, Gelbfüßler und Bayernschweine?
Für aktuelle Veranstaltungen einfach mal in der Rubrik „Veranstaltungen“ nachsehen.

Wie kann ich Mitglied werden?
Am Arsch! Das wäre ja noch schöner! Jetzt jeder hier mal mitmachen wollen, nur weil es cool ist, oder was? Nicht mit uns! Aber: Unterstützen können Sie uns gerne, z.B. durch den Erwerb unserer Publikation, die jedes Quartal erscheint (wobei zugegebenermaßen unsere Definition von „Quartal“ wenig mit der gängigen Vierteljahresfrist zu tun haben scheint), dazu einfach hier klicken und Abonnement werden, oder am besten gleich mehrere Abonnementen, der heutige Mensch ist multipel.

Muss ich das hier jetzt ernst nehmen oder was?
Wenn Sie sich nach dem Besuch dieser Seite heute Abend ins Bett legen können ohne dabei die schwäbische Elementargrammatik zu lesen, bitte, gerne. Aber: Unsere Stunde wird kommen, Dieter Baumann, Klaus Kinkel, Hölderlin und Jürgen Klinsmann waren nur der Vorgeschmack! First we take Manhattan, than we take Berlin (aber eher umgekehrt, wie mit erscheint)!

Was bedeutet „Haelingia“?
Das Wort leitet sich von der latinisierten Form (Vorsicht! Abitur!) des schwäbischen Adverbs (oder auch Adjektivs) (generell: Wiewort) „hälenga“ ab, was soviel wie  „geheim, unbemerkt, hinterfotzig“ heißt, sich aber nicht so ordinär anhört.

Kann ich mich irgendwo über den Blödsinn hier beschweren?
Klagen und Anregungen jeder Art bezüglich dieser Seite nimmt jede Hauswand in ihrer Nähe gerne entgegen.

Ich habe Angst bekommen. Bittehilfe, wie macht man denn Spätzle?
Gar nicht so schwer: Mehl, Eier (ich nehme immer 5 auf ein Kilo Mehl, muss man aber ausprobieren, wie man es gerne mag bzw. wann der Infarkt kommt), Wasser und Salz verrühren, bis es Blasen schlägt, dann entweder professionell in recht flüssiger Konsistenz auf ein Schabbrett streichen und mittels des Schabers in kochendes Wasser schaben, oder aber, weniger professionell, in etwas dickflüssigerer Konsistenz in eine Spätzlespresse (vorzugsweise Typ „Schwabenstolz“) geben und ins kochende Wasser drücken. Spätzleshobel und Durchstreichsiebe erzeugen stets nur die sogenannten „Knöpfle“, das ist zwar ein Anfang, hat aber mit Spätzle nichts zu tun. Die Spätzle sind fertig, wenn sie an der Oberfläche schwimmen, dann mit einem Schaumlöffel rausnehmen und warm stellen. Dazu irgendwas mit extrem viel Soße reichen, z.B. Zwiebelrostbraten oder anderen Braten mit Zwiebeln (die sind nämlich lecker).